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Dani Pedrosa: «Zweikampf ist eine Schwäche»

Von Sharleena Wirsing
Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa zeigte in Aragón einen spektakulären Kampf gegen Valentino Rossi, den er durch große Entschlossenheit gewann. «Es war sicher einer meiner besten Kämpfe.»

In so guter Form wie in Aragón zeigte sich Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa seit Langem nicht mehr. Pedrosa ist nicht gerade für seine Zweikampfstärke bekannt, doch im MotoGP-Rennen von Aragón wehrte sich der kleine Spanier verbissen gegen Valentino Rossi und hatte am Ende die Nase vorne. Der Repsol-Honda-Pilot sicherte Rang 2 hinter Jorge Lorenzo.

«Es war sicher einer meiner besten Kämpfe – wegen meinem Gegner. Ich hatte schon viele gute Kämpfe gegen andere Fahrer, aber Valentino ist der Meister des Zweikampfes. Er fühlt sich in diesen Situationen sehr wohl und hat sehr viel Selbstvertrauen. Er kann viel mit dem Bike spielen. Er verändert seine Linie, die Bremspunkte oder legt das Bike an einem anderen Punkt um», analysierte der 30-Jährige die Stärken seines Konkurrenten.

Der Spanier räumte ein, dass er in direkten Duellen nicht immer so durchsetzungskräftig ist. «Der Zweikampf ist eine seiner Stärken, wobei es bei mir eine Schwäche ist. Daher war ich sehr froh über diesen Ausgang», lachte Pedrosa.

Nach unerträglichen «arm pump»-Beschwerden hing Pedrosas Karriere Anfang 2015 am seidenen Faden. Durch eine tiefgreifende Operation ließen sich die Probleme deutlich verringern. «Natürlich hatte ich in Aragón keine Probleme mit meinem rechten Arm, denn diese Strecke hat sehr viele Linkskurven. Der rechte Arm wird also nicht so stark beansprucht wie üblich. Natürlich ist es so, dass man die Dinge viel klarer sieht, wenn man keine Schmerzen hat, denn dann konzentriert man sich mehr auf das, was man tut, anstatt auf das, was man fühlt.»

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